Silverroller (UK) British Rock | Mittwochsreihe 2026
Der Eintritt ist frei, der Hut geht für die Künstler rum und jeder gibt, was er möchte.
Der Biergarten (Getränke & Foodtrucks) ist geöffnet.
THE GREAT FAULTS
Das Indierock-Duo aus Mülheim besticht durch Spielfreude und einen stetigen Instrumentenwechsel. Mit ihrem 2026 erschienenen fünften Studioalbum „Steady Yours“ im Gepäck präsentieren sie einen zeitlosen Mix aus rockigen Indie- und bluesigen Piano-Songs. Bodenständig, authentisch und immer nah am Moment.www.thegreatfaults.de
Erlebt einen Abend zwischen Melancholie und Hoffnung: Die belgische Band Pale Grey bringt ihr neues Album „It Feels Like I Always Knew You“ auf die Bühne. Nach dem Erfolg ihres Albums „Waves“ (über 4 Millionen Streams) lädt das Quartett nun in ein einzigartiges Klanguniversum aus Electronica, Dream Pop und Hip-Hop-Abstraktionen ein.
In Zusammenarbeit mit Produzent Ash Workman (Metronomy) sind zwölf Songs entstanden, die jeweils nach einem Vornamen benannt sind. Diese fiktiven Pendler erzählen Geschichten, die uns alle berühren: von Migrationskrisen über häusliche Gewalt bis hin zur Suche nach Liebe und Weisheit im turbulenten Alltag.
Zwischen uralten Wäldern und moderner Sehnsucht erschafft Pale Grey eine poetische Reise, die die Grenze zwischen Realität und Fiktion verschwimmen lässt. Ein Konzert, das wie ein guter Film die menschliche Natur in all ihren Facetten feiert.
B.A.T.S. Unter dem Glas überreizter Geister verschmolzen einige wenige verbliebene Zellen zueinander, um ihre Frustration in Energie umzuwandeln. B.A.T.S. hüllen gefühlvolle, ineinander verwobene Melodien in einen rauen Schleier von Sound, der sich in dein Gehirn schleicht und dort bleibt – besonders live, wo ihre intensiven Auftritte jeden Feedback-Ausbruch durch deine Knochen hindurch nachhallen lassen. Die Band, die in Berlin und Münster beheimatet ist, arbeitet derzeit an ihrem Debütalbum.
Konventionelle Erwartungen zu unterlaufen, stand bei TUKAN schon immer ganz oben auf der Agenda.
Das Brüsseler Quartett, das die belgische Musikszene gerade erst betreten hat, hat sich schnell einen Ruf als brillanter Live-Act erarbeitet, der vor Ideen nur so strotzt und diese Stilmix-Mischung mit Bravour meistert. Wie funktioniert das alles? Die Beats tanzen zwischen pulsierendem Retrofuturismus und einem alternativen Ansatz zum Tanzen, während die Instrumentierung mühelos zwischen Rock-Combo und Indietronica-Bedroom-Projekt wechselt; TUKAN integriert zudem Techno und Jazz mit perfekt dosierten Akzenten. Wer mit bestimmten stilistischen Erwartungen kommt, wird enttäuscht: Diese Band schafft es immer wieder, anders zu klingen und dabei doch absolut einzigartig zu bleiben. Schon nach ihrem Debütalbum „Atoll“ (2022) war die Presse voll des Lobes, und eine Welttournee mit über 200 Konzerten war im Nu ausverkauft. Der TUKAN-Sound war geboren, verfeinert und etabliert. Jetzt sind sie zurück mit ihrem Nachfolger „Human Drift“ (2025), der die Freude am Tanz und an der Ekstase, die Synergie und die Energie mit allen erdenklichen Tricks zelebriert. Anschnallen!
HIMITZU
Persönlich. Kraftvoll. Emotional. HIMITZU ist der Soundtrack der inneren Zerrissenheit – mal verletzlich und ruhig, dann wieder explosiv und voller Energie. Gegründet in NRW, katapultierte sich die Modern Alternative Rock-Band mit einer ausverkauften Debütshow in der Kulturrampe Krefeld direkt in die Herzen ihrer Fans. Im Januar 2024 folgte die Veröffentlichung der Debüt-EP „Tears of Gold“, produziert von Beray Habip (Kochkraft durch KMA) und Simon Leander Raschen. Die Mischung aus düsteren Synths, druckvollen Gitarren und atmosphärischen Vocals traf bei der Hörerschaft auf große Beliebtheit. Im Zentrum steht Marisa – die charismatische Frontfrau, deren Texte tiefpersönliche Geschichten erzählen. Ihre kraftvolle Stimme trifft direkt ins Herz und macht jede HIMITZU-Show zu einer emotionalen Achterbahnfahrt. Ihre Performance ist mehr als Musik – sie ist eine Einladung in ihr Innerstes. Die Band durfte bereits Bühnen mit internationalen Acts wie LEAP (UK) und CryClub (AUS) teilen und hinterließ dabei einen bleibenden Eindruck mit energiegeladenen Liveshows, die das Publikum mitreißen. HIMITZU bewegt sich klanglich zwischen PVRIS, Nothing but Thieves und Evanescence – eine kraftvolle Mischung aus Alternative Pop, dunklen Klanglandschaften und eingängigen Hooks. Im April 2026 veröffentlicht die Band ihr erstes Album „EXHALE THE PAST // INHALE THE FUTURE“, produziert von Simon Leander Raschen und Friedrich Rexer. HIMITZU ist roh, ehrlich und voller Energie – ein Sound, der bleibt!
https://www.himitzu.de/
FLØRE
Bekannt für ihre ätherische Stimme und düsteres Storytelling, etablierte sich FLØRE spätestens mit ihrem Debütalbum „Scarytale“ fest in der Alt-Pop-Szene. Nach millionenfach gestreamten Hits, Support-Shows für Stars wie Charlotte Sands und gefeierten Auftritten beim Hurricane und Southside Festival ist die Spotify-Radar-Künstlerin nun mit brandneuer Musik auf Tour.
Flash! Trip! Kick! Sich eine Dröhnung Botticelli Baby live zu geben, heißt schweißnasses Haar, Muskelkater am nächsten Tag und Dauergrinsen in der Fresse! Wie bereitet man sich darauf vor? Gar nicht! Man kommt wie man ist und lässt die Sau raus!
Um dem wilden Sound das zu geben, was man als eine Mischung aus Jazz, Punk, Blues, Folk und Pop beschreiben muss, benötigt es genau sieben verschiedene ingredients. Und zwar in Gestalt von Musikern und in Form ihrer Instrumente!
Es ist ein Rausch, ein einziges Fest, wenn die Band auftritt. Die sieben Typen wirken wie fest zusammengefügtes Material, unverwüstlich und doch extrem chaotisch. Jedes Instrument bringt seine individuelle Stärke mit und schiebt den gesamten Karren damit auf Mission Ekstase auf irgendeinen fremden Planeten! Wo genau der ist, weiß man nach dem Konzert dann auch nicht mehr…
Und dann macht‘s mit einem mal Peng! – und es beginnt ein fruchtiges Klang-Chaos, das sich dann plötzlich zu einer Allianz zusammenschließt und vor Kraft strotzend in die sowieso schon heruntergefallenen Kinnladen des ebenfalls schweißnassen Publikums geschleudert wird. Punktgenau, wie ein gezielter Golfschlag ins Loch. Klingt übertrieben? Mag sein, aber wer das mitgemacht hat, weiß wovon hier die Rede ist!
Die Band vermag es, eine Art gesunden und lange vermissten Schmutz in die Jazzmusik zurückzuführen. Und das Publikum reibt sich gerne damit ein – und zwar von der Tschechischen Republik über Deutschland bis nach Spanien! Bandintern und für das zweite Album namensgebend, nennen die Sieben ihren Sound übrigens “JUNK”. Und ob man sich damit jetzt einreibt, es im Ganzen verschlingt oder sich mitten hineinwirft, ist einem selbst überlassen – ein Booster für das eingeschlafene Tanzbein ist es in jedem Fall!
Einlass 19 Uhr – Beginn 20 Uhr.
Wir freuen uns auf ein tolles Abschlusskonzert der diesjährigen Mittwochsreihe – Kultur aus dem Hut!:
Der Eintritt ist frei, der Hut geht für die Künstler*innen rum und jeder/jede gibt, was er/sie möchte.
Der Biergarten (Getränke & Foodtrucks) ist geöffnet.
Hier geht’s zu unseren anderen Veranstaltungen in der Freilichtbühne Mülheim.
Als Schülerband 1990 in Stammheim, Zürich gegründet, tourten The Peacocks seither um die halbe Welt und haben 10 Studio Alben, diverse Singles und Best Of Compilations veröffentlicht.
Im November 2024 ist das aktuelle Werk „And Now What?“ auf dem Nürnberger Label Concrete Jungle erschienen.
Etwa 2000 Konzerte: The Peacocks haben in ganz Kanada und in den Vereinigten Staaten mehrfach getourt, waren Dauergast in England, spielten zwei Touren in Japan und natürlich in ganz Europa. Von Tromsø bis Granada, von Galway nach Kiev, von Rimini nach St. Petersburg. Natürlich mit Zwischenstopps für Konzerte auf dem Weg.
Bühnen wurden mit allen Legenden geteilt (ausser Fats Domino und The Clash), aber auch mit der lokalen Blues Band. Auf den grössten Festivalbühnen, einem kleinen Café, dem hipsten Club der Stadt oder im Jugendhaus. Sie waren Nummer 1 in den japanischen Indie Charts, schliefen auf versifften WG Teppichen oder bei unter null im Bandbus.
The Peacocks lieben was sie tun. Ihr Stil, ursprünglich vom Rockabilly Revival und vom Psychobilly der 80er Jahre beeinflusst, ist mittlerweile eine perfekte Mischung von dem, was die Londoner Underground Szene 1981 zu bieten hatte. Trotzdem modern und aktuell.
Hasu Langhart (seit1990): Gitarre und Gesang, Bandgründer, Songwriter
Simon Langhard (seit1991): Kontrabass, ersetzte Michael Ehrismann nach den ersten paar Konzerten
Jürg Luder (seit 2002): Schlagzeug, Booker, Merchandiser. Ersetzte Adrian Langhart (1990-1996), David Langhard (1996) und Toni Hilber (1996-2002)
Wir freuen uns auf ein tolles Konzert im Rahmen der diesjährigen Mittwochsreihe – Kultur aus dem Hut!: