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WAZ, Mülheim 03.07.2013

(aus WAZ Mülheim vom 03.07.2913, pdf, 0,8MB)

Freilichtbühne in Mülheim plant zahlreiche Events für 75. Geburtstag

 Mülheim. Eine der größten Naturbühnen Deutschlands wird 75, die Freilichtbühne Mülheim. Es wird eine heiße Saison. Einen Biergarten soll es geben, im Mai kommt die "Bet Williams Band" aus Woodstock und im August wird der Park mit Lichtkunst in Szene gesetzt.

„Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung auf der Freilichtbühne statt“, lautet die witzige Devise der zwölf Jungs der Regler-Produktion. Während an warmen Sommerabenden bis zu 900 Fans immer mittwochs idyllisch im Grünen der Live-Musik unter Bäumen lauschen, kommen „selbst bei schlechtem Wetter immer noch 200“, sagt Peter-Michael Schüttler. Alles zusammengenommen würden es rund 22.000 Menschen übers Jahr sein.

Die Regler Produktion, ein Zusammenschluss von Musikern und (Lebens-)Künstlern aus vielen Bereichen, hatte 2004 die Mittwochsreihe mit Live-Konzerten auf einer kleinen Bühne aus der Taufe gehoben: Erweitert wurde sie peu a peu um andere Sparten wie die Kleinkunst-Reihe am Donnerstag, die sonntäglichen „Kurkonzerte in Bad Mülheim“ sowie diverse Zusatzveranstaltungen. Was alle gemeinsam haben, ist die „Kultur aus dem Hut“, was heißt, keiner der Künstler oder Bands bekommen eine Gage: Am Ende geht der Hut im Publikum herum. „Ein Konzept, das aufgegangen ist“, freut sich Vereinsvorsitzender Hans-Uwe Koch. Nach wie vor werde alles ehrenamtlich gestemmt. Um die Zielvorgabe für 2011 zu schaffen, braucht es neben Mut, viel Motivation und Nerven bei insgesamt 38 Veranstaltungen. „Soviel haben wir noch nie gemacht.“

Ab Mai täglicher Biergarten

Neben der programmatischen Arbeit wird praktisch derzeit kräftig gewerkelt: So wird der Biergarten, der übrigens ab 4. Mai als solcher täglich von 16 bis 22 Uhr geöffnet hat, frühlingsfit gemacht. Erneut sind Teile der Felswände des Ex-Steinbruchs und die Treppe auf der Bühne freigelegt, Hänge abgetragen und Beete angelegt worden.

Wen wundert’s, dass die Regler 2011 im 75. Geburtstagsjahr einer der größten Naturbühnen Deutschlands, die am 28. Juni 1936 als Freilichttheater mit Shakespeare’s Sommernachtstraum eingeweiht wurde, gleich mehrfach draufsetzen: Los geht’s passgenau am 28. Juni mit einem großen Fest unter Bäumen samt Vortrag, Lesung, Geschichten, Theater und Musik. Seinem Namen wird der Ort, der das Wort Licht in sich trägt, vom 26. bis 28. August gerecht: mit Lichtkunst, Klängen, Performance und mehr wird der ganze Park drei Tage inszeniert.

Auftakt mit "Bet Williams Band" aus Woodstock

Klar dürfen sich die Fans der Mittwochsreihe wieder auf eine heiße Saison mit 22 Live-Konzerten mit lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Bands freuen. Mit der „Bet Williams Band“ aus Woodstock (USA) kündigt sich am 4. Mai ein furioser Auftakt an. Während sich die Reihe in der Szene überregional einen Ruf erarbeitet hat, haben sich die Regler damit ein gutes Netzwerk geschaffen. „Wir bekommen immer neue Anfragen“, sagt Koch. 40 waren’s diesmal. Über den Tellerrand zu schauen sei die eine Sache, „aber wir haben auch Verantwortung für die lokale Musikszene“. Und so geht das Mülheimer Bandnewcomer-Festival „Rock das Dach“ – auch aus Sicherheitsgründen – vom Parkhausdach erstmals ins Grüne: 27. Mai, 18 Uhr.

Waren die drei Kurkonzerte letztes Jahre alle verregnet und „trotzdem Leute da“, so geht die Sonntagsreihe mit selbst gebackenem Kuchen, Likörchen und Lokalkolorit weiter: So soll die Ruhr-River-Jazzband einen der fünf Termine bestreiten. Die Zusammenarbeit mit Mülheimer Vereinen wie Art Obscura wird fortgesetzt: Ins dritte Jahr geht die Donnerstagsreihe mit Kleinkunst an drei Terminen im August. Die viel besungene Nachhaltigkeit des Kulturhauptstadtjahres: Dafür steigt am 30. Juli ein „Local Heroes Festival“ mit drei Mülheimer Bands aus unterschiedlichen Generationen und Stilen.

Der Ausblick auf 2012: Da wollen die Regler die große Freilichtbühne bespielen.

Quelle: http://www.derwesten.de

Musik gratis und im Grünen

„Sunset Folks” mit Mittwochskonzerten auf der Freilichtbühne ist ein Erfolgsmodell geworden. Zwei neue Reihen

Lust auf Musik ganz lauschig im Grünen und vielleicht ein bisschen gute Laune – mehr braucht es nicht für die Mittwochskonzerte gratis auf der Freilichtbühne. Als die Jungs von der „Reglerproduktion” vor vier Jahren auf die von der „Twistzentrale” zukamen und fragten, ob sie eine Idee für Konzerte hätten, „da haben wir gesagt, okay, wir machen das unter zwei Bedingungen: freier Eintritt und die Konzerte müssen akustisch sein”, erzählt Uwe Grefrath von der „Twistzentrale”.

Als „Sunset Folks” 2006 startete, guckten so um die 100 neugierige Mülheimer vorbei. Und sie kamen wieder, erzählten anderen von der Live-Musik im Freien und brachten Freunde mit. Und so ging es Konzert um Konzert weiter. „Sunset Folks” ist mittlerweile zu einem Erfolgsmodell made in Mülheim geworden. Die Fans kommen aus der ganzen Region. Als sich im vergangenen Jahr einmal 800 Menschen vor der kleinen Bühne drängelten, die Bierleitungen nicht lang genug sein konnten, und die gastronomische Kette zusammenbrach, zog Uwe Grefrath die Reißleine: „Wir machen keine Werbung mehr”. In der letzten Saison zählte er rund 10 000 Besucher von Mai bis September.

Mit dem Erfolg im Rücken gehen die Macher noch einen Schritt weiter. Zwei neue Formate mit Musik vom Band gibt's ab Juni: „Hall und Rauch” immer sonntags ab 18 Uhr mit Chillout-Musik. Und die „Zentral-Lounge” immer donnerstags ab 18 Uhr mit Fackeln und Weltmusik. Beides wie gehabt zum Nulltarif.

Keine goldene Nase wolle man sich mit den Veranstaltungen verdienen, betont Grefrath. Oberstes Ziel sei es, „diesen wunderbaren Ort, die Freilichtbühne zu beleben”. Das Ganze funktioniere auch nur, „weil alle ehrenamtlich arbeiten”. Wobei die Bands für Kleingeld auftreten. Bezahlt mit klingender Münze aus dem Hut, der am Konzert-Ende unter den Besuchern kreist.

„Jede Band würde wiederkommen”, sagt Grefrath. So solle es aber nicht sein, denn man setze auf Abwechslung. Die Gruppen kommen aus der Region und darüber hinaus aus ganz Europa. Und weil die Leute von der Twistzentrale fast alle selbst Musiker sind, sind es oft echte Geheimtipps.

Was mit einer kleinen Bühne begann, hat sich zu einem ambitionierten Biergarten mit Tischen, Bänken, Buden, zwei Bierständen und einer Cocktailbar nebst Palmen gemausert. Gastronomisch sind für „Sunset Folks” Mülheimer Urgesteine wie Tom vom Kaisereck und Isi vom Ringlokschuppen am Start. Dass die beiden nicht für lau arbeiten ist logisch, wobei die Preise für Essen und Getränke zivil sind.

Zwei Buden hat der Altstadt-Verein zur Verfügung gestellt. Als Sponsoren konnten Mülheimer Handwerksbetriebe wie Bilo-Glas, Elektro-Rüstemeier und Gartenbau-Kortheuer gewonnen werden. „Die kleinen Handwerksbetriebe helfen, wo sie nur können.” Ein kleiner Zuschuss kommt vom Kulturbetrieb. Geld für „Reparaturarbeiten, die fallen immer mal an”.

Bei Veranstaltungen auf der Freilichtbühne hat es früher schon mal Beschwerden von Nachbarn gegeben – über Lärm und Parkplätze: „Deshalb machen wir akustische Konzerte, damit ersparen wir uns den Ärger mit den Nachbarn.” Keine Beschwerden habe es in all den Jahren gegeben.

Der eine oder andere Nachbar gehört sogar zum Stammpublikum. Mit Campingstühlen und Picknickkorb sitzen Familien auf der Wiese, Spaziergänger und die Senioren von der Dimbeck gucken gern mal vorbei. „Die Leute sehen, dass der Biergarten auf hat und bleiben sitzen.”

http://www.derwesten.de

Aus "WIKIPEDIA" / Mülheim an der Ruhr / Europa-Freilichtbühne

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Im Jahre 2003 stieß der Verein " ReglerProduktion " hinzu und zeigt sich seitdem für zahlreiche Veranstaltungen auf der großen als auch kleinen Bühne verantwortlich .

Insbesondere ist die Veranstaltungsreihe " SUNSET FOLKS " zu nennen , eine Gemeinschaftsproduktion von " Regler Produktion " und " Twistzentrale " .

Hier wurde eine generationenübergreifende, kommunikative, kulturelle Marke im Mülheimer Veranstaltungsbereich erfolgreich verankert , die, bei freiem Eintritt, lokale, regionale und überregionale Musiker und Bands ( akustische Live-Konzerte ) ihrem Publikum zuführt.

 

Lesen Sie hier den kompletten Artikel.

Dimbeck: Besser, größer und länger

Das Team von Sunset-Folks hat das Saison-Ziel klar vor Augen: Besser, größer, länger, schmackhafter soll ihre dritte Akustik-Session in der Freilichtbühne werden. 21 Konzerte in fünf Monaten kommen umsonst und draußen auf die kleine Bühne. Den Winter haben sie genutzt damit's im Sommer schicker wird. Die Gastrohütten haben sie aufgemöbelt, Erde bewegt und das Plateau vergrößert, Drainagen verlegt, neue Partner gesucht und Vorschläge der Besucher teilweise umgesetzt. Das Ergebnis, finden alle Beteiligten, kann sich sehen – und hören lassen: In der gesamten Freiluftsaison, von Mai bis September, bieten die Organisatoren von Regler Produktion und Twistzentrale immer mittwochs um 19 Uhr Live-Musik. Los geht es am 7. Mai mit der CD-Release-Party für „Retro Connection II” und einem Knall: Gegen 22.30 Uhr wird ein Feuerwerk abgeschossen. Wöchentlich bis zum 24. September spielt dann reichlich Weltmusik und Folk. Erstmals kommt zudem mehr auf die Gabel als Bratwürstchen und Kartoffelsalat. Ismail Omari kocht für unter dem Künstlernamen „Rosmarin Omari” „Nomadenfood”.

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